Info Schüler

Ihr möchtet als Team am Bundeswettbewerb Finanzen teilnehmen?

Dann erhaltet ihr hier einige Tipps und Tricks, die euch bei der Erstellung eures Wettbewerbsbeitrag helfen können.

Falls Fragen offen sein sollten, könnt ihr euch jederzeit gerne auch direkt an uns wenden.

Viel Erfolg!

Wettbewerb heißt immer, dass es einen Gewinner und einen Verlierer geben wird. Aus der Erfahrung, die ich hier im letzten Jahr sammeln durfte, kann ich sagen, dass es für jeden Teilnehmer beim Bundeswettbewerb Finanzen einen persönlichen Sieg gibt. Wenn ihr an euch glaubt, mutig seid, Kreativität zeigt und als Team zusammenarbeitet, kann jeder Einzelne von euch diesen Wettbewerb gewinnen.
Jannik Fehren, Bundessieger 2013 und Juniorjuror 2014

Tipps zur Gestaltung der Präsentation inklusive des Finanzplans

In eurer Präsentation beschreibt ihr auf maximal zwei Seiten eure Idee und euer Projekt. Überlegt euch, welche Aufgaben anstehen und finale Entscheidungen ihr getroffen habt, so dass die Jury anhand dessen eure Idee nachvollziehen kann und wie viel Arbeit in eurem Beitrag steckt.

Beschreibt auf maximal zwei Seiten die Projektverantwortlichkeiten, also wer hat welche Aufgabe übernommen.

Der Kosten- und Finanzplan solltet ihr tabellarisch erstellen. Es sollte klar ersichtlich sein, welche Kosten ihr beispielsweise einnehmt, spart, ausgebt, wie viel am Ende übrig ist etc. Achtet darauf, dass alle relevanten Kosten aufgeführt sind und nichts vergessen wurde. Belegt eure Kosten, keine Schätzungen! Hierfür stehen euch vier weitere Folien in der Präsentation zur Verfügung.

Da es sich um den Bundeswettbewerb Finanzen handelt, steht korrektes Rechnen besonders im Fokus, Fehler führen zu einem Punktabzug, kontrolliert daher äußerst genau eure endgültige Rechnung.

Um bei der Jury zu überzeugen solltet ihr zudem darauf achten, dass die Präsentation genau nach den angegebenen Vorgaben der Aufgabenstellung erstellt wurde (ordentliche Formatierung, Schrift: Arial und Größe:18, Finanzplan: tabellarisch etc.).

Achtet auf eure Formulierungen, die Rechtschreibung und den Satzbau (lasst am besten Freunde und/oder Familie euren Bericht Korrektur lesen), Vollständigkeit und Sorgfältigkeit zahlen sich aus!

 

Tipps zum Videodreh

 

Noch mehr Tipps zum Ausdrucken als PDF.

  • Erstellt am besten vorab für euch ein kleines Drehbuch, das spart Zeit beim Drehen:
    • Dialoge aufschreiben (z. B. Wer sagt wann, wie, wo, was)
    • Drehorte benennen
    • Musik, Sound
    • Titel
  • Haltet möglichst einzelne Szenen kurz!
  • Achtet beim Aufzeichnen darauf, dass ihr immer nahe genug am Mikrofon seid.
  • Vermeidet Hintergrundgeräusche, wenn ihr außerhalb geschlossener Räume dreht.
  • Wird die Kamera nicht ruhig gehalten, so „tanzt“ das Filmbild auf der Leinwand oder dem Bildschirm.
  • Wenn möglich, solltet ihr euch zum Drehen aufstützen, anlehnen oder ein Stativ verwenden.
  • Vermeidet Gegenlicht und schlechte Lichtverhältnisse!
  • Beachtet bitte: Nicht die Kamera, sondern die Akteure bewegen sich!
  • Wenn möglich, solltet ihr Euch zum Drehen aufstützen, anlehnen oder ein Stativ verwenden!
  • Nutzt sehr sparsam bis gar keine Übergangseffekte!
  • Nutzt, wenn vorhanden einen Camcorder!
  • Aufgezeichnete Videoformate sind meist MPG, MPEG, MP4, diese können mit Schnittprogrammen bearbeitet werden!
  • Schnittprogramme gibt es kostenfrei, wie z. B.: Windows MovieMaker
  • Dateiformate sind umwandelbar mit entsprechenden kostenfreien Programmen!
  • Empfehlung für Größe des Videos: 150 MB (max. 200 MB)
  • Folgende Dateiformate sind für den Upload des Videos möglich:
  • FLV, MPEG, MPG, MOV, MP4, 3GP

Die Uhr tickt! Wie behalte ich die Zeit/Abgabefrist im Auge?

Meistens vergeht die Zeit bis zum Einsendeschluss wie im Fluge, daher ist es besonders wichtig, auf ein gutes Zeitmanagement zu achten.

Unterstützen kann euch hierbei unser Reminder mit hilfreichen Tipps, der euch zusätzlich regelmäßig daran erinnert eure Aufgaben rechtzeitig fertigzustellen und einzureichen.

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AufgabenstellungenInformationsbroschüreLehrerinformationsblatt

Was sagen die Bundessieger über ihre Erfahrungen?

Was hat Dich motiviert am BWF teilzunehmen?

Die Aufgabenstellung, da es bei uns an der Schule tatsächlich einen Austausch mit englischsprachigen Schülern gibt.

Amelie, Bundessiegerin 2015

Besonders motiviert hat mich die Gruppenarbeit und neue Menschen kennen zu lernen.

Stina, Bundessiegerin 2015

Warum denkst Du, sollte man sich schon frühzeitig mit den Themen Wirtschaft und Finanzen beschäftigen?

Ich denke, dass es besser ist, wenn man sich mit einem Thema schon früh beschäftigt, als wenn man sich erst spät damit beschäftigt und noch keine Ahnung davon hat.

Ella, Bundessiegerin 2015

Was war die größte Herausforderung für Euer Team im Finale des BWFs?

Es gab viele Aufgaben die parallel verliefen mussten. Das Zeitmanagement war dementsprechend ziemlich anspruchsvoll.

Nicolas, Bundessieger 2015

Im nächsten Jahr werdet ihr selbst Junior-Juroren sein: Auf was wirst Du besonders achten und wieso?

Ob die Teams zusammenhalten und miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Es sollte keinen alleineigen Anführer geben.

Amelie, Bundessiegerin 2015

Auf das Teamwork, da es mir sehr wichtig ist, dass die Teammitglieder sich untereinander gut verstehen und zusammen arbeiten.

Ella, Bundessiegerin 2015

Was wirst Du mit Deinem Preisgeld machen?

Ich teile mir dieses Geld mit meinen Freundinnen auf, mit denen ich mich für die Finalrunde qualifiziert habe. Und dann werde ich es erst mal sparen.

Amelie, Bundessiegerin 2015

Nachdem ich mir mehrere kleine Freuden (Bowling, neue Kopfhörer usw.) geleistet habe, habe ich beschlossen, den Rest des privaten Preisgeldes zu sparen, um spätere Wünsche finanzieren zu können. Das Geld, das an die Schule geht verwenden eine Mitschüler von mir und ich, um ein Netzwerk zu anderen Schulen aufzubauen. Dieses wird unter dem Namen „Apate“ laufen und so Schülern, die sich für ein bestimmtes Gebiet (bspw. Wirtschaft) interessieren, die Möglichkeit geben, Ideen und Fragen mit anderen Schülern von anderen Schulen auszutauschen.

Nicolas, Bundessieger 2015

Ich habe erst mal vor zu sparen.

Stina, Bundessiegerin 2015

Was hast Du beim BWF neben Wirtschafts- und Finanzwissen gelernt, was Dir künftig nützlich sein wird? Was nimmst Du mit?

Der Umgang mit anderen Menschen und die Führung in einem Team von unterschiedlichen Charakteren werden mir auch in Zukunft eine Hilfe sein.

Nicolas, Bundessieger 2015

Mir könnte auf jeden Fall nützlich sein wie genau und strukturiert man Projekte plant.

Stina, Bundessiegerin 2015

Was hat sich für dich durch den Sieg beim BWF (in deinem „normalen“ Leben) verändert?

Ich denke, dass mir das Sprechen vor vielen Leuten nicht mehr so schwerfallen wird und über Finanzen weiß ich nun einiges mehr.

Ella, Bundessiegerin 2015

Ich denke der Sieg hat mein Selbstbewusstsein darin gesteigert nicht schüchtern vor einer großen Gruppe vorzutragen.

Stina, Bundessiegerin 2015

Noch Fragen offen?

Kommt ihr gerade nicht weiter oder seid ihr euch nicht sicher wie die Aufgabenstellung gemeint ist? Oder habt ihr weitere Fragen?

Wir stehen euch gerne jederzeit bei Rückfragen telefonisch unter +49 89 1220 8444, per E-Mail unter info@bundeswettbewerbfinanzen.de oder über unser Kontaktformular auf Hilfe und Kontakt zur Verfügung und freuen uns von euch zu hören!