Historie 2011 – 2016

Bundeswettbewerb Finanzen Header

Der Bundeswettbewerb unterstützt seit 2011 den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen bundesweit. In den vergangenen Wettbewerbsrunden haben Schulen aus mehr als 10 Bundesländern teilgenommen.

Teilnehmer

Teilnehmer Bundeswettbewerb Finanzen 2011

 

Die erste Finalrunde des Bundeswettbewerb Finanzen fand im Allianz Stiftungsforum am Paris Platz in Berlin statt. Dort warteten weitere Fragen und Aufgaben vor allem zum Thema unternehmerisches Denken und Handeln auf die Gewinnerteams der ersten Runde, die in neue klassen- und schulübergreifende Gruppen eingeteilt wurden.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 führten ein spannendes Zeitungsprojekt durch, bei dem sie Herrn Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, interviewen durften. Die Finalisten aus den Klassen 7 bis 10 hingegen haben zwei Tage lang das spannende Wirtschaftsplanspiel „beachmanager“ bestritten.

Bundessieger

Das Team BLUE PARADISE ist der stolze und überglückliche Bundessieger des Bundeswettbewerbs Finanzen 2011. Korbinian (Oskar-von-Miller Gymnasium, München), Erik (Dreieichschule, Langen) und Michelle (Gymnasium Oberalster, Hamburg) haben 2 Tage tapfer gekämpft und auch in der Kategorie „beste Präsentation“ souverän den ersten Platz belegt. Herr Dr. Meyer-Guckel vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft überreichte den überraschten Siegern den Scheck mit einem Preisgeld in Höhe von 250 EUR. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistung werden die drei Sieger als Ehrenjuroren in die Jury des Wettbewerbes 2012 aufgenommen.

Videos

Bundeswettbewerb Finanzen 2011 - Das Finale in Berlin

Bundeswettbewerb Finanzen 2011 - Die Zusammenfassung

Bericht

Willkommen beim Bundeswettbewerb Finanzen 2011!

Gelungene Premiere für den Bundeswettbewerb Finanzen. Am 16./17. September wurden in Berlin die Sieger des erstmals ausgetragenen Wettbewerbs rund um das Thema Wirtschaft und Finanzen ermittelt. Am Ende Stand das Team Blue Paradise mit Erik Frach (Gymnasium Dreieichenschule, Langen), Korbinian Grießl (Oskar-von-Miller Gymnasium, München) und Michelle Stichweh (Gymnasium Oberalster Hamburg) ganz oben auf dem Treppchen.

Sie hatten die Jury mit ihren Ideen einer Unternehmensgründung und einer beeindruckenden Präsentation ihrer Ergebnisse des Wirtschaftsplanspiels „beachmanager“ überzeugt. Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes und einer von 14 Juroren, zog eine durchweg positive Bilanz des Wettbewerbs und lobte insbesondere die hohe Qualität aller Final-Wettbewerbsbeiträge. Meidinger weiter: „Der Bundeswettbewerb Finanzen hat eindrücklich gezeigt, dass Wirtschaft und Finanzen nicht dröge daherkommen muss, sondern es durchaus Spaß machen kann sich damit zu beschäftigen.“ Und Spaß hatten alle Beteiligten (siehe unter Bilder).

Berlin – die Sonne strahlt mit den Jugendlichen um die Wette. Gut gelaunt und voller Erwartungen treffen die Finalisten im Herzen Berlins, im Allianz-Stiftungsforum am Pariser Platz, ein. Ein letzter Blick auf das Brandenburger Tor. Dann geht es endlich los. Die Finalisten werden in zwei Gruppen eingeteilt. Auf die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 wartet in den kommenden zwei Tagen ein spannendes Zeitungsprojekt. Mit der fachlichen Unterstützung von Daniel Rettig und Anna-Tabea Hönscheid, Text- und Bildredakteure bei der WirtschaftsWoche, lernen die Nachwuchsjournalisten das 1 x 1 des Zeitungmachens: Von der Themenfindung, über die Recherche, Interviews führen, Artikel schreiben, Fotos machen bis hin zur Produktion. Am Ende halten die Nachwuchsredakteure stolz ihre achtseitige Zeitschrift „Finanz-Kids“ in den Händen. „Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Um den journalistischen Nachwuchs brauchen wir uns keine Sorgen zu machen“, fasst Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, seine Eindrücke zusammen. Der Vollblutjournalist in ungewohnter Rolle: Statt selbst die Fragen zu stellen, stand er diesmal den Kindern als Interviewpartner Rede und Antwort und verriet: „Als Kind war ich ein reicher Hühnerbaron.“

Wie gründe ich ein Unternehmen? Was muss ich dabei alles berücksichtigen? Wie setze ich mich im Markt durch? Diesen und weiteren Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 – 10 nach. Beim Wirtschaftsplanspiel „beachmanager“ standen unternehmerisches Denken und Handeln im Mittelpunkt. Dabei waren Zahlen, Daten und Fakten ebenso gefragt wie Einfallsreichtum und Kreativität. Die zentrale Aufgabe lautete: Wie kann ich ein Wassersportzentrum erfolgreich aufbauen und profitabel führen? Mit viel Elan machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Arbeit. Sie rechnen, planen, diskutieren, entwerfen und treffen Entscheidungen. Es geht hoch her. Dann schließlich die Stunde der Wahrheit. Anhand eines festgelegten Kriterienkataloges beurteilt die Jury die verschiedenen Geschäftsmodelle. Name, Organisationsstruktur, Dienstleistungsangebot, Unternehmensstrategie, Werbeslogan, Marketingaktivitäten, Unternehmensstrategie und Organisationsstruktur des zu gründenden Unternehmens werden von der Jury dabei ebenso bewertet wie die Teamfähigkeit, das Agieren in der Gruppe und die abschließende Vortragstechnik der Schülerinnen und Schüler. Die Entscheidung fällt der Jury nicht leicht. Es wird heiß diskutiert, und die Köpfe rauchen. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Blue Paradise und Ocean Driver. An Ende muss sich das Team Ocean Driver mit Susanne Kaufmann (Staatl. Berufliches Zentrum Starnberg, Starnberg), Sebastian Dürholt (Oskar-von-Miller-Gymnasium, München) und Jonas Willers (Luisen Gymnasium, Hamburg) nur knapp geschlagen geben. Doch was heißt geschlagen? Wettbewerbsleiterin Julia Röser: „Alle Teilnehmer, die es nach Berlin geschafft haben, dürfen sich als Sieger fühlen.“

Nach der erfolgreichen Premiere geht der Bundeswettbewerb Finanzen 2012 in die zweite Runde (Start November 2011). Das Motto lautet dann: „Geht mit uns auf die Reise“. Mit von der Partie sind dann auch wieder Erik Frach, Korbinian Grießl und Michelle Stichweh. Allerdings nicht als Teilnehmer. Als Wettbewerbssieger 2011 werden sie vielmehr in der Wettbewerbsjury 2012 sitzen und die Leistungen ihrer Nachfolger bewerten.